Wie kommt das Salz ins Meer?

von Brigitte Schwaiger

Erschienen: Februar 2000

Publisher: Langen/Müller

Gelesen auf: Deutsch

Genres: Real Life, Frauenliteratur

Seiten: 160

Preis: 9,95 €

Bewertung: 6/10

 

Handlung

Die Ich-Erzählerin des größtenteils autobiographisch gehaltenen Romans, stammt aus einer gutbürgerlichen Familie. Sie heiratet, weil ihr Vater es so möchte, wird jedoch in dieser Ehe nicht glücklich.

 

Meine Meinung

Ich hab das Cover genommen, das mir am besten gefällt. Gibt recht viele davon, finde aber das hier toll. =)

Warum nicht kommentieren, was man mal in der Schule gelesen hat? Vor allem, wenn es sich nicht um alte Schinken handelt, die unter Umständen auch begeistern können.

Mit 160 Seiten ist das Buch schnell gelesen. Allerdings ziehen sich einige Passagen ordentlich in die Länge, da es keine Dialoge und damit auch keine direkten Reden gibt - und damit wirkt alles etwas "passiv". Genauso wie die Ich-Erzählerin.

Einerseits fühlt man mit ihr mit und kann nachvollziehen, dass frau an einer unglücklichen Ehe leidet. Andererseits steht ihr andauerndes Selbstmitleid, meiner Meinung nach, im Vordergrund. Deshalb wirken die 160 Seiten viel länger auf mich, als sie es in Wirklichkeit sind.

Ich will aber auch dem Buch gegenüber nicht unfair sein. Die Thematik an sich ist sehr interessant und der Roman hat, also wenn man dazu bereit ist sich auf ihn einzulassen, viel Tiefgang, der teilweise auch tatsächlich tiefenpsychologisch ist. So fällt die Ich-Erzählerin immer wieder auf denselben Typ Mann herein, unter dem sie nicht glücklich wird. Obwohl sie sich das Glück wünscht, ist sie ihr eigener Feind.

Allerdings hätte man das Buch ein wenig kürzen können. Finde ich zumindest. Es besitzt nicht viel Handlung und wenn  es an Seiten abgespeckt hätte, wäre es flüssiger zu lesen gewesen.

 

Bewertung

Handlung: 5/10

Charaktere: 8/10

Schreibstil: 6/10

Atmosphäre und Gefühl: 6/10