Inuyasha

Inuyasha

by Rumiko Takahashi

Jahre: 1996 - 2008

Land: Japan

Publisher (Manga): Shogakukan

Studio (Anime): Sunrise

Ausgaben (Manga): 56

Episoden (Anime): 193

Musik: Kaoru Wada

Genres: Fantasy, Romantik, Drama, Kömodie, Abenteuer

Bewertung: 10/10 (knallhart volle Punktezahl, weil Riesenfan davon ;D)

 

 

Handlung

Der Zuschauer wird mit zwei Settings konfrontiert. Einerseits mit dem modernen Japan. Wir lernen die fünfzehnjährige Oberstufenschülerin Kagome und ihre Familie kennen.

Andererseits das alte Japan. Es ist erfüllt von Mythen und bewohnt von schaurigen Gestalten, wie etwa Dämonen.

Einer dieser Halbdämonen ist Inuyasha. Zu anfangs eigentlich weder gut noch böse. Er hat es sich zum Ziel gesetzt das "Juwel der vier Seelen" in seine Hände zu bringen. Es beherbergt eine große Macht und kann ihn in einen vollwertigen Dämonen verwandeln, denn er hat ein Problem: Inuyasha verwandelt sich in Neumondmächten in einen Menschen und ist machtlos.

Seine Geliebte, die Priesterin und Bewahrerin des Juwels, Kikyo heftete ihn vor fünfzig Jahren mit einem verzauberten Pfeil an eine alte Eiche, bevor sie ihren Verletzungen erlag. Sie hatte fälschlicherweise angenommen, dass er es gewesen war, der sie angegriffen habe. In Wahrheit tötete sie der mächtige und bösartige Dämon Naraku (ausgesprochen Narake).

Hier kommt Kagome ins Spiel. Auf dem Anwesen ihrer Familie befindet sich ein Zauberbrunnen, in den sie fällt und durch die Zeit reisen kann. Sie findet Inuyasha schlafend, unter dem Bann des Zauberpfeils stehend, an der alten Eiche vor. Sie ist die Reinkarnation der Priesterin Kikyo und besitzt die Macht das Juwel der vier Seelen, dessen Splitter über das gesamte Land verteilt sind, aufzuspüren.

Sie befreit Inuyasha von seinem Fluch und benötigt Zeit sich in seiner Welt einzufinden. Von fortan werden die beiden neue Wegbegleiter finden (die Dämonenjägerin Sango, den Mönch Miroku - gesprochen Miroke - und den kleinen Fuchsdämon Shippo), welche ihnen gute Freunde werden. Kagome pendelt zwischen der Moderne und dem Altertum hin und her.

Inuyasha sieht in ihr Kikyo, die ebenfalls von einer schwarzen Hexe wiedererweckt wird, und verliebt sich in sie. Er steht vor dem scheinbar unüberwindbaren Problem, dass er beide Mädchen liebt und sich zudem mit dem machtbesessen, bösen Naraku sowie seinem älteren Bruder Sesshomaru, welcher ihn töten möchte, herumschlagen muss.

 

Eigene Meinung

So, das ist mein dritter Eintrag und ich hab' echt eine komische Auswahl, werdet ihr euch denken, oder?

Von Real Life-Büchern über Frauenliteratur bishin zur Animekultur =D

 

Also, here we go! Inuyasha ist, da steh ich auch 100 % dahinter, einer der besten Animes, die es gibt. Zumindest von denen, die ich gesehen habe. <3

Warum?

 

Zum Einen liegt's an der Grundidee. Ich liebe einfach diese Welt, diese Fantasie, die da dahintersteckt, der gesamte Einfallsreichtum und auch die Verknüpfung zwischen der Moderne und dem Altertum. Mit sowas kriegt man mich immer. ^^ Zumindest, wenn's gut gemacht wird.

Der Fantasyanime wird erfolgreich mit japanischen Mythen in Verbindung gebracht. Auch die Handlung an sich ist solide und hat wirklich spannungsreiche Momente. Die Handlung zieht sich zwar an manchen Stellen und wird von vielen Fillerfolgen unterbrochen, aber mir persönlich, als Fan des Animes, macht dies nichts aus.

Die Genres sind eine gesunde Mischung aus ... aus allem irgendwie, von Drama bis Comedy; Fantasy und Romantik sind sowieso Hauptbestandteil. Die Mischung macht's dann auch aus und verleiht dem Animes mitsamt den liebenswertigen, solche, die's nicht sind, sind noch immer authentisch, Charakteren auch Tiefsinn.

Dann gibt es natürlich bei einer Serie, speziell bei einer gezeichneten Serie wie einem Anime, noch andere Dinge, die wichtig sind. Da sind die Musik sowie der Zeichenstil und auch Synchronsprecher. Erste beiden sind einfach ur schön und die Seiyuus -... äh Synchronsprecher natürlich - leisten in jeder Sprache gute Arbeit.

 

Aber der wichtigste Punkt, warum ich so an dem Anime hänge, sind die Charaktere.

Da ist einmal Inuyasha selbst und es ist leider so, dass mir die Hauptcharaktere von Shonen-Serien (also eher spannungsreiche und abenteuerlichen Serien, mit Kämpfen und Dämonen etc... Das japanische Wort "Shonen" bedeutet Junge) sehr selten sympathisch sind. Sie haben oft diesen einen Stereotyp: gutmütig, großes Herz, ihre Klappe ist größer und sie haben auch mehr Glück als Verstand, sie sind mutig und kämpfen für Freundschaft.

Sowie die Serie an sich und die Art, wie sie aufgebaut ist, bricht auch Inuyasha das Klischee. Ich hab nichts gegen die oben genannten Eigenschaften, aber die Charaktere sind oft viel mehr ein wandelnder Stereotyp, als dass sie wirklich echte Persönlichkeiten wären, doch Inuyasha ist so eine Persönlichkeit. Er hat eine raue Schale und einen relativ weichen Kern, er hat Ecken und Kanten und ist an sich total liebenswert. Außerdem gefällt mir sein Charakterdesign sowohl als auch Dämon, aber auch (oder halt noch mehr ^^) als Mensch.

Machen wir mit Kagome weiter. Sie ist ein liebes, gutherziges Mädchen und wird authentisch wie eine Fünfzehnjährige dargestellt. ^^ Sie hat wegen ihrem Halbdämon Liebeskummer, hat eine große Verantwortung in Inuyashas Welt zu tragen, da sie Kikyos Fähigkeiten besitzt, muss aber auch den Spagat zwischen diesem und ihrem modernen Leben sowie der Schule schaffen. In der Moderne vernachlässigt sie einiges.

Kikyo ist... man liebt oder hasst sie. Ich war sehr begeistert von ihr. Sie hat dieses etwas Schweigsame, dieses Ruhige und ist hin- und hergerissen zwischen Hass und der Liebe Inuyasha gegenüber.

An der Stelle muss ich deutlich sagen, dass das einzige Manko des Animes für mich ist, dass er an manchen Stellen viel zu kitschig ist, sodass die Liebesszenen nicht mehr schön, sondern übertrieben-schnulzig wirken. Leider. Andere Stellen sind in dieser Hinsicht sehr gelungen.

Dann sind da Nebencharaktere wie Sango, die sich in Begleitung ihrer süßen Dämonenkatze Kirara befindet, deren Hintergrundgeschichte mit ihrem kleinen Bruder Kohaku besonders ans Herz geht. <3 Kohaku wird nämlich von Naraku (ihr erinnert euch, der böse Dämon) kontrolliert und einer Gehirnwäsche unterzogen. Er erkennt seine Schwester nur in wenigen Szenen.

Sie beide stammen aus einer Dämonenjägerdynastie, welche bis auf die Geschwister bei einem Hinterhalt Narakus ausgelöscht worden war.

Da sind in der Truppe noch der Weiberheld Miroku, der bizarrerweise buddhistischer Mönch ist, aber dennoch seine Tiefe besitzt und dessen Backgroundstory ebenso ergreifend ist, sowie der kleine, süße Shippo.

Man muss auch sagen, dass Naraku ein GUTER Bösewicht ist, weil er seine Rolle so glaubhaft einnimmt. Er ist eigentlich ein feiger Hund, der auf psychologische Kriegsführung und Manipulation setzt. Gerade das macht ihn so interessant und gleichzeitig so böse.

Der Einzige, der mir echt am Senkel geht, ist Inuyashas älterer Bruder x.x

 

Bewertung

Zeichenstil: 10/10

Charaktere: 10/10

Handlung: 8/10

Spannung: 6/10

Atmosphäre: 8/10

Musik: 10/10

Synchronisation: 10/10

 

Also, wie ihr bereits gesehen habt, geb ich trotz kleinen Mankerln dem Anime 10 von 10 Punkten. Yippie! Da freut sich die kleine Lesekatze, die neuerdings jetzt auch eine Animekatze ist. ^^

Quelle: http://fc05.deviantart.net/fs70/f/2011/094/d/3/happy_cat_lineart_by_aluminumkitteh-d3d9477.png

 

Als Letztes möcht' ich euch noch unbedingt zwei Musikstücke vorstellen, einfach nur, weil sie ur schön sind. ^^